Unsere Ragdolls

djuna

Djuna ist eine seal point Katze und Hector ein blue point Kater. Die Rasse Ragdolls kommt aus den USA und es sind große schwere Katzen, die aber nicht schwer wirken. Sie sind mit den Coonies die größten Katzen. Ihre Grundfarbe ist immer beige, mit den Abzeichen. Dazu gibt es drei Zeichnungsvarianten: point=ohne Abzeichen, mitted=weißes Kinn und weiße Pfoten und bicolor=weißes V über der Schnauze und weiße Pfoten. Dazu gibt es zwei traditionelle Farben der Abzeichen: seal=dunkelbraun, blue=blaugrau. Liliac und Chocolate sind Abschwächungen der zwei Grundfarben.

Hector ist eindeutig der schmusigere von beiden. Der schmeißt sich schnell auf den Rücken und will gekrault werden. Wir nennen ihn schon den Schnurrinator, weil der ganz schön laut und ausdauernd schnurrt. Djuna ist da etwas reservierter, aber ab und zu kommt sie auch zum Schmusen, vorallem morgens. Sie ist allerdings die verspieltere von den Beiden. Allerdings spielen die Beiden sehr viel MITeinander und selten mit uns. Sie stehen total auf zusammen geknüllte Papierbällchen, die sie dann durch die ganze Wohnung kicken. Die beiden schlafen ab und zu auch bei uns im Bett. Vorallem Djuna liegt nachmittags gerne im Bett. Das Futter findet auch Gefallen, wir füttern als Hauptfutter Hills (verschiedene Sorten) und dann abwechselnd mit dazu Nassfutter von Almo Nature und Animonda, damit keine Gewöhnung an nur eine Futtermarke eintritt. Wir füttern zweimal am Tag und nehmen das Futter nach ca. einer Stunde wieder weg. Ich möchte nicht, dass die Katzen den ganzen Tag ans Futter können. Danach toben die Zwei ganz schön durch die Wohnung, wobei ich dachte, die gehen erstmal schlafen nach dem Fressen. Falsch gedacht!!! Da gehts über Couch und Kratzbaum. Wir möchten auch kein Hochgeklettern am Menschen unter Einsatz der Krallen. Das mag ja bei ner Babykatze noch nett sein (mir tut es trotzdem weh!), aber wenn das ein 6 Kilo Kater macht, ist das nicht mehr lustig. Und es ihnen dann abzugewöhnen, ist sehr schwer und das verstehen sie dann natürlich auch nicht. Daher setzen wir sie sofort runter wenn sie das anfangen (was sie natürlich immer wieder probieren...). Sie haben auch durchaus gelernt geschlossenen Türen zu akzeptieren und warten geduldig davor bis wir z.B. aus dem Bad kommen. Ragdolls sind die Hunde unter den Katzen. Sie wollen überall dabei sein und folgen einem auch überall hin, wenn sie keine Türen daran hindern. Hector ist außerdem sehr gesprächig und "plappert" einen den ganzen Tag voll :)
hector

Mir war bei der Auswahl der Rasse wichtig, dass die Katzen auch mal einige Stunden alleine bleiben können (und darauf nicht direkt mit Protestpinkeln oder Zerstörungsorgien reagieren!), dass die Katzen schmusig sind und dass ich MIT meinen Katzen lebe und dass die Beiden nicht nur da sind. Die Ragdoll ist eine sanfte Katze, die sich absolut gerne knuddeln lässt und einen überall hin begleiten will, aber sich dabei auch jederzeit "aussperren" lässt. Unsere Katzen hören beide ausgezeichnet wenn sie mal kommen sollen oder auf das Kommando "Runter" wenn sie vom Tisch, Regal usw verschwinden oder auf ein Fauchen oder Knurren, wenn sie sich sofort zurückziehen sollen. Man kann jede Katze erziehen, da auch die Katze ein soziales Wesen ist und somit Regeln befolgen muss. Die Beiden haben uns noch nie etwas kaputt gemacht oder sich sonst in einer Form verhaltensauffällig verhalten: TraumRagdolls sind sie einfach beide!

beide

Zur Diskussion Wohnung vs. Freigang nur kurz meine Meinung: Es werden jährlich hunderttausende Katzen überfahren, es werden jährlich tausende Katzen von Jägern abgeschossen ( eine Katze die mehr als 400m von einer Siedlung entfernt ist darf abgeschossen werden), ganz zu schweigen von den tausenden Katzen, die geklaut, gequält oder sonst wie misshandelt werden wenn sie draußen sind. Wer da noch ruhigen Gewissens seine Katzen raus läßt, soll es bitte tun! Für mich ist jemand, dessen Katze draußen stirbt durch was auch immer, eigentlich schon fast ein Mörder, da es allein seine Schuld ist, wenn der Katze was zustößt. Der Spruch: "Aber dann hat meine Katze wenigstens 3 Jahre in Freiheit gelebt auch wenn sie jetzt tot ist", empfinde ich als Frechheit einem Tier gegenüber, für das ich die Verantwortung übernommen haben. Ich glaube nicht, dass eine Katze sich gerne überfahren läßt oder gerne von Kindern mit Steinen beschmissen wird. Wenn ich im Zoogeschäft bin um dort Futter zu kaufen, sehe ich immer die ganzen "Vermisstenkärtchen" von den vielen Katzen, die draußen abhanden gekommen sind. Die tun mir einfach nur leid! Und wer jetzt sagt: "Wohnungshaltung ist unnatürlich und die Katzen sind unglücklich", dem sage ich: "Autos und Strassen sind auch nicht natürlich für ein Steppenraubtier und eine Wohnungskatze, die nie was anderes kennenlernt und in einer Wohnung mit erhöhten Aussichtsplätzen und verwinkelten Ecken lebt, ist sehr glücklich!" Wir werden unsere Katzen NICHT rauslassen, zumal Rassekatzen eh sehr zutraulich dem Menschen gegenüber sind und mit jedem mitgehen würden und das möchten wir natürlich auch nicht. Wenn sich in einer anderen Wohnung die Möglichkeit bietet einen Balkon einzuzäunen oder ein Stück Garten in ein Freigehege umzubauen, werden wir das mit Sicherheit tun. Aber einen unkontrollierten Freigang wird es bei uns nicht geben.